Was ist Solarstrom?
Bei einer Solarstrom-Anlage (Photovoltaik-Anlage) wird direkt aus dem Sonnenlicht elektrische Energie gewonnen. Dabei wird der photovoltaische Effekt genutzt, der 1839 entdeckt wurde.
Zur Erzeugung von Strom aus Sonnenlicht nutzt man Solarzellen. Diese bestehen in den meisten Fällen aus dem Halbleitermaterial Silizium. Wenn nun auf die Solarzellen Sonnenlicht trifft, findet eine Elektronenwanderung statt und damit ist ein Stromfluss verbunden.
Die Technik dieser Anlagen ist somit nicht neu. Die ersten Anlagen, die in der Raumfahrt eingesetzt wurden, funktionieren bis heute. Durch technische Fortschritte konnte die Effizienz der Solarzellen von anfänglich ca. 4% auf heute bis ca. 20% Wirkungsgrad verbessert werden.
Aufbau einer Solarstrom-Anlage
In Deutschland werden die meisten Solarstromanlagen netzparallel betrieben. Dabei wird der erzeugte Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist.
Die Solarmodule erzeugen Gleichstrom. Da unser Stromnetz mit Wechselstrom betrieben wird, muss der erzeugte Solarstrom zunächst umgewandelt werden. Diese Aufgabe übernimmt der Wechselrichter. Zusätzlich übernimmt er noch die Regelung der Anlage und verschiedene Überwachungsfunktionen.
Vom Wechselrichter fliesst der Wechselstrom über den Einspeisezähler ins öffentliche Stromnetz.
Sonnenernte (Ertrag)
Der Ertrag einer Solarstrom-Anlage hängt von vielen Faktoren ab. Der Einsatz hochqualitativer Komponenten sollte ebenso selbstverständlich sein, wie die fachgerechte und professionelle Auslegung und Installation der Anlage.