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Solarwirtschaft kritisiert Einschnitte bei der Photovoltaik-Förderung

BSW-Solar | Berlin

2010-03-24 | Solarwirtschaft kritisiert erneut harte Einschnitte bei der Photovoltaik-Förderung
BSW-Solar: Nicht einmal einer von 1.000 Hektar landwirtschaftlicher Fläche wird gegenwärtig für die Solarstrom-Erzeugung genutzt.  
 
Die deutsche Solarwirtschaft kritisierte am 24.03.2010 erneut scharf die geplanten Einschnitte bei der Solarstrom-Förderung und fordert Nachbesserungen seitens der Politik. Nach einem Beschluss der Koalitionsfraktionen vom 23. März soll die im Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) geregelte Vergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen bis zum Frühjahr 2011 in zwei Schritten um bis zu 33 Prozentpunkte gesenkt werden. Die Förderung von neuen Solarstromanlagen auf Ackerflächen soll ganz entfallen.

Bereits zum Jahresanfang wurde die Solarstromförderung um rund zehn Prozent reduziert.  Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) fordert die Bundeskanzlerin und die Mitglieder des deutschen Bundestages auf, im Rahmen des weiteren Gesetzgebungsverfahrens das EEG zu überarbeiten. "Eine schnellere Absenkung der Solarstromförderung ist möglich, nicht aber in dem geplanten Ausmaß und mit der Kappung ganzer Marktsegmente", so BSW-Solar Geschäftsführer Carsten Körnig.

Nach Einschätzung der Branche bräuchte die Solarbranche nun bald Klarheit, da Investitionen in Milliardenhöhe auf Eis liegen und gefährdet seien. In einer Phase harten internationalen Wettbewerbs um einen der größten Zukunftsmärkte sei dies industriepolitisch nicht zu verantworten.

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